Auch Börsen sind nicht automatisch immun gegen neuartige Viren. Das haben zumindest die beiden letzten Monate eindrucksvoll bewiesen. Obwohl sich das neuartige Coronavirus seit Jahresstart kontinuierlich von China aus verbreitete, zeigten sich Anleger zunächst wenig beeindruckt von der wachsenden Gefahr einer Pandemie. Laut der Statistik zu den Mittelzu- und -abflüssen des Datenbankanbieters Mountain View sammelten Aktienfonds im Februar unterm Strich nämlich 3,55 Milliarden Euro ein, bei Rentenfonds waren es 11,06 Milliarden Euro gewesen.

Kurz vor Monatswechsel hatten sich die Börsen dann aber doch von dem Virus infizieren lassen. Nachdem die wichtigsten Indizes abrutschten, spülte es alleine in der letzten Woche des Februar 6,86 Milliarden Euro aus Aktienfonds. Und der Ausverkauf setzte sich – weniger überraschend – im März fort: Aktienfonds mussten ein Minus von 31,38 Milliarden Euro hinnehmen, und bei den Pendants im Rentenbereich waren es Minus 72,03 Milliarden Euro.

FONDS professionell ONLINE hat das jüngste Börsenbeben zum Anlass genommen und sich die Mittelzu- beziehungsweise -abflüsse in den wichtigsten Fondskategorien genau angesehen. Die Ergebnisse haben wir anhand interaktiver Grafiken in der Bildergalerie oben aufbereitet! (cf)