Die US-Börsenaufsicht SEC hat den US-Schauspieler Steven Seagal zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er regelwidrig für eine Kryptowährung geworben hatte, berichtet das Nachrichtenportal nau.ch. Demnach muss der Action-Star 157.000 US-Dollar zurückzahlen, die er für seine Werbedienste bekommen hatte – und obendrein eine Geldstrafe in gleicher Höhe akzeptieren. 

Seagal hatte in sozialen Netzwerken bei seinen Fans für die Kryptowährung des Anbieters "Bitcoiin2Gen" getrommelt und nicht offengelegt, dass er dafür Geld bekommt. Genau das hätte er laut Börsenaufsicht aber tun müssen, weil die SEC Kryptowährungen als Wertpapiere einstuft und Investoren demnach ein Recht auf diese Information haben.

Deal könnte sich trotzdem gelohnt haben
Für Seagal könnte sich der Deal trotzdem gelohnt haben: Laut Medienberichten hatte ihm der Kryptowährungs-Anbieter zusätzlich zur Werbegage auch noch Token im Wert von umgerechnet 750.000 US-Dollar versprochen. So oder so ist Seagal nicht der Einzige, der wegen seines Nebenjobs Ärger bekommen hat. Im vergangenen Jahr hatten sich bereits weitere US-Prominente vor Gericht verantworten müssen, seil sie in sozialen Medien für Kryptowährungen unerlaubt Werbung gemacht hatten. (fp)