Sowohl Aktien als auch Anleihen aus den Emerging Markets haben stark an Wert gewonnen. Von Ende Oktober bis Mitte Februar stiegen die Aktienkurse um 30 Prozent und die Anleihekurse um vier Prozent. "Besonders Investments in China und im asiatischen Raum standen auf den Orderzetteln der Anleger, gefolgt von Anlagen im Rest der Welt und hier besonders Rohstoffproduzenten", sagt Alexander Posthoff, Senior Portfolio Manager beim Fondsanbieter Bantleon.

Auch wenn die Rally bereits weit gelaufen ist, könnte es bei Schwellenländer-Anlagen noch Luft nach oben geben. Dafür spricht laut Posthoff, dass der eigentliche Aufschwung der Weltwirtschaft immer noch aussteht. "Dies wird generell Risikoassets weiteren Auftrieb verschaffen", sagt der Experte.

Rückenwind für Schwellenländer-Aktien
Der Aktienindex MSCI World Emerging Markets weist eine enge Korrelation zu den Rohstoffmärkten und vor allem zu Kupfer auf. Sollte sich die Konjunktur wie erwartet weiter erholen, dürften die Kurse von Schwellenländer-Aktien daher im Einklang mit den Rohstoffpreisen steigen und sich besser als der breite Index MSCI World entwickeln, glaubt der Experte. (fp)