An den internationalen Anleihemärkten wächst die Nervosität. Seit Juli sind die Renditen wichtiger Staatsanleihen um 30 bis 50 Basispunkte gestiegen. Damit verlief der jüngste Schub zwar weniger heftig als nach Beginn des Krieges zwischen den USA und Iran. Die inzwischen erreichten Zinsniveaus rücken jedoch die Tragfähigkeit der Staatsschulden zunehmend in den Mittelpunkt.

Nach Einschätzung von Allianz Research funktionieren die Märkte weiterhin geordnet. Weder Geld-Brief-Spannen noch die Nachfrage bei Auktionen deuteten bislang auf eine akute Marktstörung hin. Dennoch könnte der Ausverkauf noch nicht beendet sein: In einem ungünstigen Szenario hält das Haus vorübergehende Renditesprünge um weitere 70 Basispunkte für möglich.

Eine aktuelle Analyse von Allianz Research beantwortet zehn zentrale Fragen zum Geschehen an den Bondmärkten – klicken Sie sich durch die Fotostrecke. (mb)