Als derzeit größtes Risiko für die Kapitalmärkte sehen Berater und professionelle Anleger die Gefahr, dass es aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds zu Preisblasen in einzelnen Martktsegmenten kommt. Dies zeigt eine aktuelle Kurzumfrage von J.P. Morgan Asset Management.

Demnach ist jeder dritte Befragte in Sorge, dass der Niedrigzins zu Blasenbildung führt. Analysen von J.P. Morgan Asset Management zeigen, dass dies nicht ganz unberechtigt ist: "Die zunehmende Fokussierung der Notenbanken auf die Inflation lässt aus unserer Sicht weitere expansive Maßnahmen erwarten", sagt Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management. "Niedrigzins und finanzielle Repression werden zum ständigen Begleiter und treiben immer mehr Anleger in die Aktienmärkte und andere, höher rentierliche Marktsegmente."

Handelskonflikt treibt Profis weiter um
Laut der Befragung steht mit 27 Prozent der Handelskonflikt an zweiter Stelle der befürchteten Risiken, gefolgt von der Sorge einer Rezession in den USA und Europa, die mit 22 Prozent rund jeden fünften Befragten umtreibt. Die Situation in China beschäftigt rund jeden zehnten der Befragten. (fp)