Gold und Silber haben in den vergangenen Monaten eine starke Performance hingelegt. Im Februar dagegen verloren die beiden Edelmetalle etwas an Fahrt. Gold bewegte sich kaum und landete auf 1.313 US-Dollar pro Feinunze. Silber musste einen Monatsverlust von 2,5 Prozent hinnehmen und schloss bei 15,51 US-Dollar. Martin Siegel, Rohstoffspezialist und Geschäftsführer des Edelmetallhauses Stabilitas, ist sich trotzdem sicher: "Grundsätzlich bleibt die Marktstimmung positiv." 

Insbesondere Gold und Goldaktien seien für viele Anleger in Zeiten steigender Zinsen eine immer interessante Alternative, sagt Siegel. Denn: "Für Gold spricht, dass die Verunsicherung im Aktienbereich seit der Baisse im letzten Quartal 2018 zugenommen hat – trotz der jüngsten Erholungsbewegung." Interessant seien auch die Aktien von Minengesellschaften. "Im Moment ist sogar eine leichte relative Stärke gegenüber dem Goldpreis zu beobachten", sagt Siegel.

Rallye für Platin und Palladium
Platin hat sich seit Mitte des vergangenen Monats um knapp 100 US-Dollar verteuert und landete bei 870 US-Dollar pro Feinunze. Sowohl Produktionskürzungen als auch ein drohender Streik beim südafrikanischen Produzenten Lonmin wirkten sich auf die Preisentwicklung aus, erklärt Siegel. Auch Palladium zeigte sich im Februar stark. Das Metall konnte zum siebten Mal in Folge auf Monatssicht zulegen. (fp)