Axel Weber, Verwaltungsratspräsident der UBS, verlässt die Schweizer Großbank nach zehn Jahren und geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird wie angekündigt der Ire Colm Kelleher, Ex-Präsident der US-Bank Morgan Stanley. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Die UBS selber hat in einer Mitteilung über ihre Generalversammlung die Wahl Kellehers erwähnt. 

Weber kam 2012 zu der damals im Zuge der Finanzkrise trudelnden Bank, nachdem er zwischen 2004 und 2011 Präsident der deutschen Bundesbank war und ein Jahr als Gastprofessor an der Booth School of Business der University of Chicago geforscht hatte. Bei seinem Abgang steht die Bank laut der Süddeutschen Zeitung sehr gut da: 2021 erzielte sie den höchsten Dollargewinn seit 15 Jahren: 7, 5 Milliarden (6,87 Mrd. Euro). Seit Webers Amtsantritt sind die verwalteten Vermögen von 2, 7 auf 4,6 Billionen Dollar (4,21 Bio. Euro) angestiegen, und auch der Aktienkurs liegt heute 60 Prozent über jenem von 2012. (jb)