Mirabaud Asset Management stellt Hamid Amoura ein und ernennt ihn zum neuen Leiter ESG. Der neue Mann soll die Integration des ESG-Ansatzes in die Anlagephilosophie der Unternehmensgruppe sowie die Einführung bester Praktiken vorantreiben und ESG quer durch alle Anlageteams zu einem unverzichtbaren Bestandteil machen. David Jeannet, der seit 2017 von Genf aus als SRI-Officer für die Mirabaud-Gruppe tätig war, wird nun in Amouras Team arbeiten. Amoura ist Umberto Boccato, dem Head of Investments, unterstellt.

Amoura kommt von BNP Paribas Cardif, wo er in den letzten zwölf Jahren in verschiedenen Positionen im Bereich ESG tätig war. Seit 2011 war er als Aktien-Portfoliomanager und zentraler Koordinator für die Umsetzung von ESG-Standards bei der hauseigenen Fondsreihe von BNP Paribas Cardif tätig. Der neue ESG-Chef verfügt über einen Master-Abschluss in Finanzwesen der Universität Paris XIII und ist Certified International Investment Analyst der französischen Vereinigung der Finanzanalysten.

Wie die Gesellschaft in eigener Sache betont, habe man sich immer der nachhaltigen, verantwortlichen Kapitalanlage verpflichtet gefühlt und gehört seit acht Jahren zu den Unterzeichnern der von den Vereinten Nationen unterstützten Prinzipien für verantwortliches Investieren. Zur Ernennung von Amoura sagte sein Chef Umberto Boccato: "Wir freuen uns auf ihn und auf die Zusammenarbeit mit allen Anlageteams, denn er verfügt über echte Investment-Erfahrung auf dem Gebiet der ESG-Integration. Diese pragmatische Herangehensweise an ESG wird uns eine zusätzliche Ausweitung unserer Alpha-Generierung ermöglichen. Die meisten Leute in unserer Branche denken nur an Risikomanagement, wenn sie von ESG sprechen. Wir sind jedoch überzeugt, dass wir dadurch auch unsere Performance steigern können“. (aa)