Die RBI hat Dienstagabend mit einer Personalmeldung für Gesprächsstoff gesorgt. Das börsenotierte Institut hat bekannt gegeben, dass das Ende Februar 2020 auslaufende Vorstandsmandat von Martin Grüll nicht verlängert wird. Das Vorstandsgremium wird auf sechs Mitglieder reduziert. Um weitere fünf Jahre verlängert wurde hingegen das ebenfalls Ende Februar 2020 auslaufende Mandat des Risikovorstands Hannes Mösenbacher.

Der scheidende Martin Grüll ist seit dem Börsegang der RBI im Jahr 2005 als Finanzvorstand für die Bereiche Finanzen, Treasury und Investor Relations verantwortlich. Er ist laut Aussendung seit 37 Jahren im Bankgeschäft tätig.

Differenzen in der Führungsetage
Gründe für seinen Abgang werden in der Mitteilung nicht angeführt. Wie die Tageszeitung "Der Standard" aus bankinternen Kreisen berichtet, soll das Einvernehmen zwischen Grüll und Konzernchef Johann Strobl nicht das beste sein und sich zuletzt verschlechtert haben. (eml)