Oberbank-Chef zieht sich vorzeitig zurück
Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger hat den Aufsichtsrat um eine einvernehmliche Auflösung seines Vorstandsvertrages gebeten. Er wolle sein Amt zum Jahresende niederlegen und damit seinen bis Mai 2027 laufenden Vertrag frühzeitig beenden, teilt das Institut in einer Aussendung mit. Damit plant ein langjähriger Gefährte der Oberbank seinen Rückzug: Gasselsberger startete seine Karriere im Jahr 1983 bei der Linzer Bank, 15 Jahre später folgte der Ruf in deren Vorstand. Seit 2002 steht Gasselsberger an der Spitze der Oberbank.
Eine Nachfolge für Gasselsberger wurde bereits vorschlagen: Martin Seiter (im Bild rechts) soll laut der Oberbank das Amt als Generaldirektor übernehmen. Seiter ist seit 2006 bei dem Institut beschäftigt und wurde mit gerade einmal 25 Jahren der jüngste Filialleiter der Oberbank. Nach unterschiedlichen weiteren Führungspositionen zog er 2020 in den Vorstand der Bank ein. (cf)
Copyright Bild Martin Seiter: Eric Krügl













