Mohamed El-Erian, Wirtschaftsberater der Allianz und ehemaliger Co-Chef von Pimco, wurde zum Präsidenten des Queens' College der Cambridge University ernannt. Der 60-Jährige kehrt damit in gewisser Weise zu seinen Wurzeln zurück. Der Sohn eines ägyptischen Diplomaten studierte Ende der 1970er-Jahre in Cambridge Wirtschaftswissenschaften.

El-Erian arbeitete 15 Jahre lang beim Internationalen Währungsfonds und war von 1995 bis 1997 stellvertretender Direktor des IWF, bevor er 1999 zum Asset Manager Pimco wechselte. Nach einer Zwischenstation als Geschäftsführer der Harvard Management Company (2004 bis 2007), die das Stiftungsvermögen der Harvard Universität verwaltet, kehrte er zu Pimco zurück. Anfang 2014 kündigte El-Erian seinen Rücktritt als Pimco-Co-Chef an, blieb aber Mitglied im International Executive Committee der Muttergesellschaft Allianz, wo er seither als Berater fungiert. Zudem ist er auch als Kolumnist für "Bloomberg News" tätig. (mb)