Nicolas Kopp, Geschäftsführer der US-Sparte der Smartphonebank N26, wird das Unternehmen Mitte 2020 auf eigenen Wunsch verlassen, um ein eigenes Start-up zu gründen. "Wir bei N26 haben uns unter anderem zum Ziel gesetzt, die Gründung neuer Unternehmen zu unterstützen", zeigt sich Mitgründer Valentin Stalf in einer Mitteilung gelassen. Er freue sich sogar, dass jemand aus seinem Unternehmen "diesen wichtigen und spannenden Schritt geht".

Kopp stieg 2015 als Business-Development-Manager bei der Digitalbank ein und gilt als enger Vertrauter Stalfs. Eine der letzten Aufgaben Kopps soll die Suche nach einem geeigneten Nachfolger sein. Mit dem Weggang setzt sich der personelle Aderlass bei N26 fort, nachdem bereits zu Beginn des Jahres mehrere Top-Manager in Berlin sowie in London – nach Bekanntgabe des Rückzugs aus Großbritannien – das Unternehmen verlassen haben. (mb)