Das britische Fintech Revolut, welches mehr als 15 Millionen Kunden zählt und damit als Rivale des Berliner Pendants N26 gilt, hat Sid Jajodia zum Chef seines Bankgeschäfts ernannt. Jajodia wird damit den Aufbau des internationalen Bankgeschäfts von Revolut leiten und sich zunächst auf die EU, die USA und weitere Märkte fokussieren, in denen Revolut bereits aktiv ist. Er bringt dazu umfangreiche Erfahrung im globalen Bankgeschäft in leitenden Positionen mit. Er war drei Jahre lang als Chef des Bereichs "Credit" bei PayU und über vier Jahre bei Lending Club, wo er zunächst als "Vice President Ris Management" und später als Investmentchef gearbeitet hat. Davor arbeitete er zwölf Jahre bei Capital One, wo er verschiedene Funktionen innehatte.

Daneben wurde auch Joe Heneghan (im Bild rechts) in das globale Bankenteam von Revolut geholt. Als "Chief  Executive Officer" für Europa wird er an Jajodia berichten. Außerdem wird er als Chef der Revolut Bank und Revolut Payments in Litauen als Nachfolge von Virgilijus Mirkės antreten. In den letzten zwei Jahren war Mirkės für die Gründung, den Aufbau und die Operationalisierung von beiden Geschäftssparten von Revolut verantwortlich. In dieser Position hat er die Migration von neun Millionen europäischen Kunden auf die europäische E-Geld-Lizenz von Revolut nach dem Brexit geleitet. (cf)