Nach dem Rücktritt von HSBC-Vorstandschef John Flint Ende des Sommers kommt es laut einem Bericht der "Financial Times" demnächst zu einer weiteren großen Personalveränderung: Mutmaßlich verliert auch Samir Assaf, Leiter des Bereichs Global Banking and Markets, seine Position. Er soll aber der Bank weiterhin beratend zur Seite stehen.

Der 59-jährige gebürtige Libanese bekleidete sein Amt über acht Jahre und ist damit einer der dienstältesten Investmentbankchefs in der Londoner City, wie das "Handelsblatt" berichtet. So habe er beispielsweise wesentlich länger durchgehalten als die Rivalen bei der Deutschen Bank oder Barclays.

Nun scheint Assaf der Umstrukturierung bei der HSBC zum Opfer zu fallen. Interimschef Noel Quinn hatte jüngst scharfe Einschnitte angekündigt, um die Kosten zu drücken. Mehrere tausend Stellen sollen wegfallen, vor allem in der Investmentbank. (aem)