Die Schweizer Privatbank Julius Bär hat einen Nachfolger für ihren Vorstandschef Bernhard Hodler gefunden – und der kommt aus den eigenen Reihen: Philipp Rickenbacher wird die Position zum 1. September 2019 übernehmen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Hodler, der seit 21 Jahren bei Julius Bär tätig und seit 2017 Vorstandschef ist, wird zum 31. August zurücktreten. Er wird seinen Nachfolger aber noch bis ins kommende Jahr hinein unterstützen. Erst danach wolle er sich anderen Projekten widmen, erklärt die Privatbank.

Der 48-jährige Rickenbacher kam bereits 2004 vom Beratungsunternehmen McKinsey zu Julius Bär. Seit Ende 2018 leitet er das Verwahrstellengeschäft und das Geschäft mit Finanzintermediären. Seit 2016 gehört Rickenbacher der Geschäftsleitung an. Er soll den von Holdler eingeleiteten Umbau der Privatbank vorantreiben. 

Ende der Spekulationen
Die Ernennung Rickenbachers sei das Resultat der Langzeit-Nachfolgeplanung des Verwaltungsrates, teilt die Bank mit. Mit dem neuen Mann aus den eigenen Reihen sind nun auch Spekulationen vom Tisch, nach denen Iqbal Khan als möglicher neuer Julius-Bär-Chef gehandelt wurde. Der Leiter des Wealth Management bei Credit Suisse hatte die Großbank vergangene Woche überraschend verlassen. (am)