Der Verband der österreichischen Landes-Hypothekenbanken hat einen neuen Präsidenten. Hypo-Noe-Vorstand Udo Birkner tritt offiziell die Nachfolge des Ende vergangenen Jahres verstorbenen Andreas Mitterlehner an. Mitterlehner war neben seiner Position beim Hypo-Verband auch Generaldirektor der Hypo Oberösterreich. Dort wiederum ist die Suche nach einer Nachfolge zwar offiziell noch nicht abgeschlossen. Mit FMA-Vorstand Klaus Kumpfmüller hat sich aber ein prominenter Vertreter der Finanzbranche für die Stelle beworben.

Birkner ist jedenfalls der zwölfte Präsident des 1947 gegründeten Verbandes und gleichzeitig Obmann des 1988 eingerichteten Fachverbandes der Landes-Hypothekenbanken in der Wirtschaftskammer Österreich. Vizepräsident des Verbandes ist Michel Haller, Sprecher des Vorstands der Hypo Vorarlberg.

Appell an Regierung
Bei der Amtsübernahme betonte Birkner die Wichtigkeit der Geldinstitute bei der Schaffung österreichischer Vermögenswerte für Private, Unternehmen, aber auch für öffentliche Gebietskörperschaften, vor allem für Länder und Gemeinden und appelierte daher an die jüngst angelobte Regierung: "Ich sehe es als entscheidend an, dass unsere Bundesregierung bestmögliche Rahmenbedingungen schafft, um auch in Zukunft den erfolgreichen Bestand mittelständischer Banken abzusichern. Professionelle Beratung und regionale Verwurzelung stehen in keinem Gegensatz und müssen zum Wohle der Kundinnen und Kunden tief in der Region wirken", so Birkner.

Der Hypo-Verband vertritt die Interessen seiner acht Mitgliedsinstitute bestehend aus der Austrian Anadi Bank, Hypo-Bank Burgenland, Hypo Noe Landesbank für Niederösterreich und Wien, Oberösterreichische Landesbank, Salzburger Landes-Hypothekenbank, Landes-Hypothekenbank Steiermark, Hypo Tirol Bank sowie Hypo Vorarlberg Bank. (cf)