Michael Höllerer, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien), folgt mit 1. Juli 2026 Johann Strobl als CEO der Raiffeisen Bank International (RBI) nach. Das hat der RBI-Aufsichtsrat am Mittwoch (17.12.) beschlossen.

Strobl (66) strebe keine Verlängerung seines im Februar 2027 auslaufenden Vorstandsmandats an und wolle eine geordnete Nachfolge sicherstellen. Er ist seit März 2017 Vorstandsvorsitzender der RBI und war davor seit 2013 Risikochef des Unternehmens. 

Retailchef
Höllerer wird von Strobl auch die Verantwortung für das konzernweite Retailgeschäft der RBI übernehmen. Er war vor seiner Zeit bei der RLB NÖ-Wien bereits Generalbevollmächtigter und CFO der RBI. Im RBI-Konzern hatte er mehrere Managementfunktionen inne, unter anderem als Geschäftsführer der Raiffeisen Capital Management (RCM) und Vorstand der Raiffeisen Bank Polska. Von 2015 bis 2017 war er Vorstandsmitglied der damaligen Raiffeisen Zentralbank (RZB). 

Höllerer, der momentan zudem Aufsichtsrat der RBI ist, werde sein Mandat mit Wirksamkeit zum 9. April 2026 (ordentliche Hauptversammlung) zurücklegen. Seine Bestellung als CEO der RBI bedarf noch der Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Um drei Jahre verlängert wurde in der Sitzung das Mandat von Andreas Gschwenter als Investmentchef (CIO). (eml)