Philippe Donnet bleibt Vorstandsvorsitzender der Generali. Die Hauptversammlung hat den 61-Jährigen, der den italienischen Versicherungsriesen seit 2016 führt, vergangenen Freitag (29.4.) für eine dritte Amtszeit bis 2024 bestätigt. Das berichten verschiedene Medien, darunter der österreichische Kurier. Die Amtsbestätigung Donnets bedeutet auch eine Niederlage für den Baulöwe Francesco Gaetano Caltagirone und den Brillenfabrikant Leonardo Del Vecchio, die fast zehn oder acht Prozent der Anteile an dem Versicherer halten: Sie wollten Donnet stürzen und Luciano Cirinà, den langjährigen Generali-Länderchef für Österreich und Zentraleuropa, als neuen Vorstandschef installieren. Hintergrund ist ein Streit über die künftige Konzernstrategie. (jb)