Eduard Müller, Vorstandsmitglied der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), ist in der jüngsten Sitzung des Aufsichtsgremiums der in Paris ansässigen europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) für die Periode bis 30. September 2024 in deren Verwaltungsrat (Management Board) gewählt worden. 

Dieses Kontrollgremium setzt sich aus dem ESMA-Vorsitzenden sowie sechs weiteren stimmberechtigten Vertretern aus der Reihe der 27 nationalen Aufsichtsbehörden zusammen, zudem nehmen der ESMA-Exekutivdirektor sowie ein Vertreter der Europäischen Kommission teil. Der Verwaltungsrat hat zu gewährleisten, dass die Behörde ihrem gesetzlichen Auftrag ordnungsgemäß nachkommt und die ihr zugewiesenen Aufgaben angemessen wahrnimmt. Dazu gehören unter anderem das Jahresarbeitsprogramm, den Jahreshaushaltsplan, die Personalplanung der Behörde und den Jahresbericht vorzuschlagen.

Damit sind aktuell in allen drei europäischen Finanzmarktaufsichtsbehörden FMA-Manager in Führungsfunktionen vertreten: FMA-Vorstand Helmut Ettl sitzt im Verwaltungsrat der europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority), FMA-Bereichsleiter Versicherungs- und Pensionskassenaufsicht Peter Braumüller ist gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung der europäischen Aufsichtsbehörde für Versicherungen und betriebliche Altersversorgung EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority). (mb)