In der jungen EU-Anti-Geldwäschebehörde AMLA (Anti-Money Laundering Authority), die gerade schrittweise ihren Betrieb ausweitet, werden neue Posten besetzt. Zum Zug kommt auch Österreich. Andreas Schirk, Abteilungsleiter für Anti-Geldwäsche, -Terrorismusfinanzierung und Sanktionenaufsicht in der Finanzmarktaufsicht (FMA), wurde zum Co-Vorsitzenden des neu eingerichteten Ausschusses für Sektorstandards (Internal Committee on Private Sector Standards) gewählt.

Schirk leitet den Ausschuss gemeinsam mit Rikke Louise Ørum Petersen (Mitglied des AMLA-Direktoriums). Die Bestellung gilt für zwei Jahre. Der Ausschuss soll einheitliche Regeln und Risikoindikatoren für Finanzinstitute und Nicht-Finanzunternehmen entwickeln und "nationale Expertise frühzeitig in die Standardentwicklung" einbringen, wie die FMA mitteilt.

An der Gestaltung der AMLA sind bereits andere FMA-Expertinnen beteiligt. Katharina Muther-Pradler, Leiterin des FMA-Bereichs "Integrierte Aufsicht und Innovation", ist Mitglied des Verwaltungsrats. Und mit Elfriede Taurua arbeite eine weitere FMA-Expertin am Aufbau der neuen EU-Behörde mit, wie es heißt. (eml)