Der Fondsanbieter Fidelity International führt zum 1. September 2020 eine neue Elternzeitpolitik ein. "Künftig können Väter und mitversorgende Partner an jedem der 27 Standorte von Fidelity die gleiche Anzahl an bezahlten Urlaubstagen in Anspruch nehmen wie Mütter und hauptversorgende Personen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die neue Unternehmenspolitik gelte für Kinder, die am oder nach dem 1. September geboren (auch durch Leihmutterschaft) oder adoptiert wurden. Möglich seien bis zu 26 Wochen bezahlte Elternzeit für jedes bei Fidelity beschäftigte Elternteil innerhalb der ersten zwölf Monate nach Ankunft des Kindes.

"Inklusive Unternehmenskultur"
"Wir wollen, dass Fidelity ein Marktführer mit einer inklusiven Unternehmenskultur ist", lässt sich Fidelity-Chefin Anne Richards in der Mitteilung zitieren. "All unseren Mitarbeitern soll es möglich sein, ihre Kinder in den ersten Monaten nach der Geburt selbst zu betreuen und zugleich in ihrer Karriere erfolgreich zu sein."

Diversität und Inklusion seien Teil der DNA von Fidelity, ergänzt Fidelity-Personalchefin Sally Nelson. "Die Gleichbehandlung beider Elternteile und die Gleichstellung der Geschlechter sind für uns von zentraler Bedeutung." (fp)