Claude Hellers, bis Mitte 2018 als Leiter Wholesale- und Retailvertrieb Deutschland verantwortlich für das Privatkundengeschäft von Fidelity, meldet sich mit der von ihm neu gegründeten Gesellschaft Fundbridge mit Sitz in Bad Homburg in der hiesigen Fondsszene zurück. Ziel des Geschäftsmodells von Fundbridge ist es laut Hellers, als Third Party Placement Agent gute Investmentideen für ein bestimmtes Anlagesegment zu identifizieren und ausgewählten Asset Managern einen effizienten Auftritt im deutschen beziehungsweise europäischen Markt zu ermöglichen. Der Fokus soll dabei zunächst auf den Märkten Deutschland und Luxemburg liegen.

Investoren will Hellers so den Zugriff auf neue Asset Manager bieten, die bisher noch nicht im deutschen oder auch europäischen Markt vertreten sind. Den von Fundbridge vertretenen Asset Managern – es sollen zunächst nicht mehr als fünf Unternehmen sein – soll damit der Zugang zum Markt in jenen Kundensegmenten eröffnet werden, für die das jeweilige Angebot relevant ist. Fundbridge agiert dabei als Tied Agent unter dem Haftungsdach von Allington Investment Advisors, einem Unternehmen der Allington Investors Group. "Ich habe schon immer Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Ländern, aber auch zwischen Kunden und Investoren gebaut", erklärte Hellers im Gespräch mit FONDS professionell ONLINE. Das sei seine Expertise und seine Passion. Daher habe er sich entschlossen, nun beides in sein eigenes Unternehmen einzubringen.

Der gebürtige Luxemburger war insgesamt 20 Jahre für Fidelity tätig. Er war Mitte 2013 aus Luxemburg nach Kronberg gekommen – zu einer Zeit, da Fidelity über ein halbes Jahr lang ohne gesamtverantwortlichen Geschäftsführer für Deutschland und Österreich gewesen war. (hh)