Mit Christian Meissner hat die Schweizer Großbank Credit Suisse einen neuen Manager verpflichtet, der das Investmentbanking enger mit dem Wealth Management verzahnen soll. Der 51-jährige Österreicher startet Ende Oktober und berichtet an die Vorstände Philipp Wehle, der das Geschäft mit den sehr vermögenden Kunden (International Wealth Management) verantwortet, und Brian Chin, den Chef des Investmentbankings.

Meissner startete seine Karriere bei Goldman Sachs. 2004 wurde er von Lehman Brothers abgeworben, wo er das Investmentbanking in Deutschland und schließlich in Europa und dem Nahen Osten leitete. Nach der Lehman-Pleite war Meissner bei Nomura, bevor er zur Investmentbank Merrill Lynch wechselte, die gerade mit Bank of America fusionierte. Bei der Bank of America leitete er das weltweite Investmentbanking. 2018 verließ er das US-Geldhaus und wechselte in den Verwaltungsrat des Bankhauses Julius Bär. (mh)