Die Credit Suisse Group steht kurz davor, Francesco De Ferrari als Leiter des Wealth Management zu benennen. Die Einstellung des ehemaligen AMP-CEOs soll im Rahmen umfassenderer Veränderungen erfolgen, die in der Sparte geplant sind, heißt es aus eingeweihten Kreisen. De Ferrari, ein ehemaliger Credit-Suisse-Banker, der den australischen Vermögensverwalter AMP im Juni verließ, ist in Gesprächen über die Leitung einer zusammengefassten Einheit des Private-Banking-Geschäfts der Schweizer Bank, berichtet "Bloomberg" unter Berufung auf Insiderinformationen.

Die Credit Suisse wird am Donnerstag ein lang erwartetes Strategie-Update vorlegen, das Aufschluss über mögliche Pläne zur Reorganisation ihres regionalen Wealth-Management-Geschäfts geben soll, das derzeit auf mehrere Geschäftsbereiche aufgeteilt ist. Die Bank hat eine Reihe von Optionen für ihr wichtiges Private-Banking-Geschäft in Betracht gezogen, darunter die Integration der verschiedenen regionalen Geschäftsbereiche in eine globale Einheit. Dies würde die asiatisch-pazifische Sparte unter Helman Sitohang, den Schweizer Teil unter Andre Helfenstein und den internationalen Bereich unter Philipp Wehle umfassen. (mb)