Christoph Raninger verlässt nach viereinhalb Jahren an der Spitze die Austrian Anadi Bank. Raninger hat sich entschieden, zum 31. Oktober 2019 aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand der Bank auszuscheiden. Das teilt das Unternehmen in einer Aussendung mit.

Nach Übernahme der Bank von der damaligen Hypo Alpe Adria durch die indische Investorenfamilie Kanoria hatte Raninger im Jahr 2015 den Vorstandsvorsitz angetreten. Er führte das Institut durch eine aufgrund der Heta-Krise schwierige Zeit. Raninger gestaltete die Bank zur "mobilen Hybridbank" um, stärkte die Kapitalbasis und verbesserte das Risikobild des Instituts. Das Neugeschäft in den Kernbereichen Retail und KMU sei in den vergangenen zwei Jahren "deutlich über den vergleichbaren Marktniveaus gewachsen", heißt es.

"Ich blicke auf eine spannende und ereignisreiche Zeit in der Anadi Bank zurück", so Raninger. Sanjeev Kanoria, Eigentümer und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats sagte: "Ich bedanke mich sehr bei Christoph Raninger, dass er die Bank aus einer schwierigen Zeit herausgeführt und deren erfolgreiche Entwicklung über die vergangenen Jahre ermöglicht hat. Aus Sicht der Eigentümer haben wir seine umsichtige Führung der Bank, seine Expertise und die Zusammenarbeit mit ihm bei der Bank sehr geschätzt".

An einer Nachfolgeregelung werde seit einigen Wochen gemeinsam gearbeitet. Diese wird in Kürze präsentiert. (eml)