Noch Ende Februar unterstrich der RBI-Vorstandsvorsitzende Johann Strobl die stabile Lage der russischen Banktochter. Nun wird ein Rückzug aus dem Russland-Geschäft immer wahrscheinlicher. Der Krieg in der Ukraine habe "verheerende Auswirkungen auf die Menschen und die Wirtschaft des Landes. Unsere Gedanken und unsere Unterstützung gelten all jenen Menschen, deren Leben sich durch diesen Krieg auf tragische Weise für immer verändert haben".

"Diese noch nie dagewesene Situation veranlasst die RBI, ihre Position in Russland zu überdenken. Wir prüfen daher alle strategischen Optionen für die Zukunft der Raiffeisenbank Russland bis hin zu einem sorgfältig gesteuerten Ausstieg aus der Raiffeisenbank in Russland", erklärt Strobl in einer Aussendung.

 "Die Tochterbanken der RBI sind eigenfinanziert, gut kapitalisiert und haben nur unbedeutende grenzüberschreitende Risikopositionen gegenüber Russland. Wir haben eine Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Mitarbeitern und Kunden. Wir tun im gesamten RBI-Konzern alles, was wir können, um sie und die humanitären Hilfen zu unterstützen", erklärt das Unternehmen weiter. (gp)