Der Höhenflug der Immobilienwirtschaft hat voriges Jahr mit einem neuen Rekord geendet. "Noch nie wurde in österreichische Immobilien so viel investiert wie im Jahr 2019", berichtet die Beratungs- und Maklergesellschaft CBRE. Demzufolge haben die Anleger 5,9 Milliarden Euro investiert. Das sind laut CBRE um 17 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. Am aktivsten waren die ausländischen Käufer, die für 55 Prozent des Gesamtviolumens verantwortlich sind.

Beflügelt wurde das Investmentgeschäft von großen Transaktionen mit einem Volumen von jeweils mehr als 100 Millionen Euro. Voriges Jahr gab es 18 solcher Deals; 2017 waren es "nur" 12. Die Bürogebäude "T-Center" (rund 300 Millionen Euro) und "QBC 1&2" (rund 233 Millionen Euro), das Hotel "Hilton am Stadtpark" (rund 370 Millionen Euro) und das Wohnprojekt "Kai 100" (Kaufpreis nicht öffentlich) fallen in diese Kategorie.

Etwa ein Drittel des gesamten Transaktionsvolumens wurde in Büros investiert und knapp ein Viertel entfällt auf Wohnimmobilien. Bemerkenswert ist laut CBRE der Umsatz mit Logisitikimmobilien, der sich auf acht Prozent beziehungsweise in absoluten Zahlen auf 450 Millionen Euro belief. "Dieser Wert wurde in Österreich bisher noch nicht erreicht und zeigt die wachsende Bedeutung der Logistikimmobilien, die nun auch in Österreich vermehrt spekulativ errichtet werden", meint Georg Fichtinger, Head of Investment Properties bei CBRE Österreich. (ae)