FONDS professionell Österreich, Ausgabe 4/2025

können, auch in Rezessionen. Das gelingt am besten mit Unternehmen, die verläss- lich Gewinn erzielen und diesen auch verlässlich steigern. Wesentlich dabei sind ein tiefer Burggraben, langlebige Wettbe- werbsvorteile und geringe Angreifbarkeit durch Mitbewerber. Das Unternehmen sollte über nützliche und innovative Pro- dukte mit entsprechender Preissetzungs- macht verfügen. Besonders wichtig ist uns eine möglichst geringe Kapitalintensität, Stichwort Asset-Light-Geschäftsmodelle. Dirk Schmitt: Nicht zu vergessen das Vor- OLHJHQ PĆJOLFKVW KRKHU 6NDOHQHȬHNWH XP gewissermaßen den Gewinnturbo immer wieder zünden zu können. Das Resultat dessen zeigt sich in der Bilanz. Letztlich geht es darum, dass Unternehmen auch in .ULVHQ]HLWHQ KRKH &DVKijRZV JHQHULHUHQ nicht nur hohe Umsätze, sondern stabile und hohe Margen bei planbaren Kosten. Deshalb schauen wir tief in die Unterneh- men hinein, um erkennen zu können, ob es ihnen gelingt, über Jahre hinweg auch in schwierigen Marktphasen freien Cash- ijRZ ]X HU]LHOHQ )LUPHQ EHL GHQHQ PDQ GDUDXI KRȬHQ PXVV GDVV VLH LUJHQGZDQQ den Break-even erreichen, sind für unse- UHQ )RQGV DXVJHVFKORVVHQ Heuser: Wiesteht esumdieEntscheidungs- findung?GibteseineArtArbeitsteilung?Wie wirdüberKäufeundVerkäufeentschieden? Dominikus Wagner (vorne rechts) und Dirk Schmitt (hinten rechts), Co-Fondsmanager desWagner & Florack Unternehmerfonds, im Analysegesprächmit Detlef Glow (Head of Lipper EMEA Research, vorne links) und Hans Heuser (FONDS professionell). » Ein Unternehmen sollte über nütz- liche und innovative Produkte verfügen mit entsprechender Preis- setzungsmacht. « Dominikus Wagner, Wagner & Florack fondsprofessionell.at 4/2025 49 FOTO: © CORNELIS GOLLHARDT FÜR FONDS PROFESSIONELL

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