Für Vermögensberater und Versicherungsmakler, die bisher keine Fondspolizzen eingesetzt haben, könnte es sich zukünftig durchaus lohnen, ein Auge auf die Produktgruppe zu werfen. Denn neben den bekannten Steuervorteilen wird die Einführung der EU-Richtlinie Mifid II die Fondspolizzen im Vergleich zu Direktinvestments nochmals deutlich attraktiver machen. Grund: Fondspolizzen fallen nicht unter Mifid II, sondern unter die weniger komplizierte EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD.

Die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen werden aber eine weitere Entwicklung vorantreiben: Eine große Auswahl an Fremdfonds bereitzustellen, wird in Zukunft für die Versicherungen auch einen deutlichen Mehraufwand im administrativen Bereich mit sich bringen. Die Assekuranzen werden daher umso größeres Interesse haben, ihre eigenen Portfolios zu verkaufen.

Umso spannender ist also die Frage, welche Fremdfonds am stärksten im Bestandsvolumen der heimischen Versicherer vertreten sind. Die Redaktion hat genau diese Produkte in einer exklusiven Auswertung ermittelt und zeigt anhand interaktiver Grafiken, wie diese Portfolios derzeit branchenmäßig aufgestellt sind. Klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben! (cf)


Den vollständigen Artikel "Steigende Attraktivität" können interessierte Leser in der aktuellen Print-Ausgabe von FONDS professionell (3/2017) lesen. Angemeldete Mitglieder des FONDS professionell KLUBs können den Artikel auch im E-Magazin nachlesen.


Erklärung zu den Grafiken: Die obere Grafik zeigt die Entwicklung des Fonds (rote Linie) im Vergleich zu der von Mountain View errechneten Peergroup (blaue Linie). Die Tortengrafik unten veranschaulicht die Branchen, in die der Fondsmanager derzeit investiert ist. Fahren Sie mit der Maus über die einzelnen Tortenstücke oder klicken Sie diese an, um den Prozent-Anteil der Position zu erfahren.

Hinweis: Für die aktuelle Auswertung haben uns folgende Versicherungen ihre Bestands­zahlen zur Verfügung gestellt: Allianz, Continentale, Ergo, Uniqa Finance Life, Vorarlberger Lebensversicherung, Wüstenrot, WWK und Zurich.