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In einem Schreiben an ihre Kunden und Vertriebspartner teilt die Globe Invest AG mit, dass sie ihre Liquiditätsprobleme (FONDS professionell ONLINE berichtete) trotz aller Bemühungen nicht in den Griff bekommen konnte. Da derzeit weder Immobilien noch Aktien veräußerbar seien, sehe sich die Gesellschaft außerstande ihre Anleihen und Genussrechte zu bedienen, man strebe daher ein gerichtliches Ausgleichsverfahren an. Nachfolgen das Schreiben der Gesellschaft im Original:
Geschätzte Berater und Kunden,
Wir haben alles versucht, um unser Liquiditätsproblem zu lösen, aber aufgrund der Finanz- und Immobilienkrise sind einerseits Immobilien schwer veräußerbar und da auch mit Aktien deutliche Verluste hingenommen werden mussten, ist uns das leider nicht mehr gelungen. Die Unternehmensanleihen und Genussrechte der Globe-Gesellschaften können daher derzeit leider nicht bedient werden.
Wir sehen in dieser Situation nur mehr die Möglichkeit, vorerst die Einleitung eines gerichtlichen Ausgleichsverfahrens zu prüfen. Ein gerichtliches Ausgleichsverfahren gibt allen die Sicherheit der ordentlichen Weiterführung der Aktivitäten unter gerichtlicher Kontrolle und die Gewissheit, dass das Globe-Management in Kooperation mit dem gerichtlich bestellten Verwalter alles unternehmen wird, dass das bestmögliche in dieser schwierigen Situation erreicht wird. Wir prüfen dies für die GLOBE INVEST AG, die GRUND & IMMO GMBH und die Grund & Immo Beteiligungs-GmbH. Voraussetzung für die endgültigen Entscheidungen sind genaue Statuserhebungen die bis Anfang Jänner abgeschlossen sein sollten. Unsere Büros sind daher vom 22.12. bis 6.1.2009 geschlossen, um in dieser Zeit alles fertigzustellen.
Es tut uns sehr leid, dass wir Ihnen kurz vor Weihnachten keine erfreulicheren Nachrichten mitteilen können, aber mit derartigen Entwicklungen an allen Finanzmärkten haben auch wir nicht gerechnet. Wir versprechen Ihnen alles Mögliche zu tun um die Situation noch zu verbessern. |