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MAX.SECUR-BFW Fondsspiegel 10/02 GLOBAL.MAX bester österreichischer Dachfonds

07.11.2002

GLOBAL.MAX ist bester Dachfonds Österreichs

Zeitraum 1 Jahr bis 30.9.2002 

Bereich 100 % Aktienfonds Int. Blend

 

Hans Michael Binder

Hans Michael Binder

Rückblick

Aktien

Die internationalen Aktienmärkte gaben in den letzten Wochen endlich wieder einmal ein Lebenszeichen von sich. Die Beruhigung der angespannten Situation zwischen den USA und dem Irak trug ebenso zur Erholung der Aktiennotierungen bei wie die Tatsache, dass die seit Wochen stark überverkaufte Marktlage einige Anleger auf dem historisch günstig bewerteten Niveau zu Gelegenheitskäufen animierte. Der Rückgang des Rohölpreises als Reaktion auf die Entspannung der Situation im Nahen Osten trug seinen Teil zur Kurserholung bei. Im Mega.Max wirkte sich die starke Gewichtung von Technologiefonds im letzten Monat positiv auf die Entwicklung des Fonds aus. Währenddessen hinkten die Sektoren Energie, Konsum sowie Rohstoff-Fonds dem Markt hinterher. Die Übergewichtung der Wachstumsbranchen wird tendenziell erhöht, während die Gewichtung der defensiven Branchen leicht zurückgefahren wird. Im Vorsorge.Max sowie Global.Max haben wir den Anteil am Scudder Greater Europe Fonds verkauft, da sich der Fonds in den vergangenen Monaten gegenüber seinem Sektor sehr negativ entwickelt hat. An seiner Stelle haben wir uns für den B&P Vision OptiMix World entschieden, welcher in sorgfältig ausgewählte Titel rund um den Globus investiert.

Renten

Der Rückgang des allgemeinen Zinsniveaus in Europa und den USA hat sich in den letzten Wochen – allerdings mit verminderter Geschwin-digkeit – fortgesetzt. Die Suche nach qualitativ erstklassigen Schuldnern gestaltet sich indessen für die Manager von Rentenfonds immer schwie-riger. Die Auswahl ist gering und falls Renten an-geboten werden, dann nur zu überteuerten Kursen. Nach der Publikation des tiefsten Konsumen-tenvertrauens-Index seit 1993 kamen Hoffnungen auf, dass die amerikanische Zentralbank in der nächsten Zeit die Zinsen nochmals senken wird. Dies dürfte auch in Europa den Druck auf die europäische Zentralbank erhöhen.

Währungen

Am Devisenmarkt herrscht Flaute. Der US-Dollar versuchte sich über CHF 1.51 zu hieven, doch die Kraft für weitere Kursfortschritte fehlte. Dem EURO misslang seinerseits der Sturm der 1.00-er Marke gegenüber dem US-Dollar. Die CHF-EURO Relation notierte aufgrund fehlender Impulse weiterhin in einer engen Bandbreite von CHF 1.45-1.48.

Ausblick

Aktienmärkte

Nachdem sich die Kriegsangst etwas gelegt hat, scheint das Vertrauen der Anleger wieder zurück zu kehren. Die positive Kursentwicklung der letzten drei Wochen und die besonnene Reaktion der Aktienmärkte auf den Terroranschlag in Bali sind ermutigende Zeichen dafür, dass sich die Aktienmärkte aus der negativen Spirale von politischen, militärischen und wirtschaftlichen Schlagzeilen befreit haben. Wie stark die negativen Aspekte bereits in den Kursen eskomptiert sind, zeigte sich bei der Publikation von 3. Quartals-zahlen. Der Aktienkurs von Unternehmen, welchen es gelang die tiefen Prognosen der Analysten zu erreichen, erholte sich überdurchschnittlich stark. Die Aussichten für Aktien sind gut nachdem nicht nur fundamentale Aktienmarktmodelle auf eine Unterbewertung der Aktien hinweisen, sondern auch weil aufgrund der stark überverkauften, markttechnischen Lage genügend Raum vorhanden ist, um ein starkes Kursrally zu starten.

Rentenmärkte

Im festverzinslichen Bereich wird sich in den nächsten Monaten eine weitere Zinsentspannung abzeichnen. Die Notenbanken stehen vor der Wahl, die Zinskorridore nochmals zu senken, anstatt wie geplant zu erhöhen, da die Weltwirtschaft nicht so stark und schnell an Fahrt gewinnen wird.

Währungen

Der US-Dollar bleibt das Mass aller Dinge im Devisenmarkt. Der EURO leidet vermehrt unter den sozialistisch angehauchten Regierungen in den führenden EU-Mitgliedsländern. Die geplante Aufnahme von 10 osteuropäischen Ländern in die EU ist bereits heute ein politisches "Gewurstel", welches nur zustande kommen wird, weil die Beitrittskriterien von führenden EU-Politikern zurecht gebogen werden. Längerfristig wird der EURO gegenüber dem US-Dollar ins Hintertreffen geraten. Die Position des Schweizerfrankens als stabile Währung wird auch in den kommenden Monaten Bestand haben.

Performance im Oktober 2002

(30.09.02 – 31.10.02 / Quelle TIPAS)

Best Invest Equity.Max + 0,90 %

Vorsorge.Max + 0,07 %

Global.Max + 0,04 %

Mega.Max + 0,63 %

BFW Vermögensverwaltung AG Zürich - www.bfwgroup.ch

Fondsmanager der MAX.SECUR -BFW-Dachfond

 

Dachfonds

http://www. max.secur .at/daten/Vorsorgemax.pdf

 http://www. max.secur .at/daten/Globalmax.pdf

http://www. max.secur .at/daten/Megamax.pdf

http://www. max.secur .at/daten/Bestinvest_Equitymax.pdf

http://www. max.secur .at/daten/BEST_INVEST_EQUITY_MAX.pps

http://www. max.secur .at/daten/Best_Invest_Equity.pdf

 

 

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Hans Michael Binder
+43 1 879 45 00
binder@max.secur.at
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