Der Investitionsstau löst sich auf: In die Fintech-Branche sind im zweiten Quartal weltweit 8,4 Milliarden US-Dollar geflossen. Damit sammelten die Start-ups mehr als doppelt so viele Gelder ein, als in den ersten drei Monaten 2017. Damals wurde in Form von Venture Capital und Private Equity oder durch Fusionen und Übernahmen 3,6 Milliarden US-Dollar investiert. Europa liegt dabei im Trend, betont die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in ihrer Analyse "Pulse of Fintech". Denn auf dem Alten Kontinent stiegen die Investitionen vom ersten zum zweiten Quartal von 880 Millionen auf über zwei Milliarden US-Dollar – ein Plus von knapp 130 Prozent. "Vor allem in den USA und in Europa zeichnet sich inzwischen ein neuer Trend ab", schreiben die KPMG-Experten. Bislang fokussierten sich Fintechs meist auf Kundenanwendungen. Inzwischen widmen sie sich aber immer mehr der Frage, wie sich Middle- und Backoffice-Prozesse bei Finanzdienstleistern effizienter gestalten lassen. (cf)