Die betriebliche Altersvorsorge allein kann das Absenken der gesetzlichen Rente nicht kompensieren. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des deutschen bAV-Index, für den das Beratungsunternehmen Willis Towers Watson arbeitgeber- oder mischfinanzierte Versorgungszusagen analysiert hat.

Denn trotz verstärkten Engagements von Unternehmen bei der arbeitgeberfinanzierten bAV vergrößert sich die Versorgungslücke bei deutschen Arbeitnehmern immer weiter. Das Versorgungsniveau der arbeitgeberfinanzierten bAV beträgt im Durchschnitt zwischen 4,4 Prozent bis 4,8 Prozent des letzten Grundgehalts. Ein Angestellter mit Tarifgehalt bekommt nach einer 42-jährigen Dienstzeit eine Altersleistung in Höhe von im Schnitt 4,6 Prozent des letzten Grundgehalts. Bei Arbeitnehmern im außertariflichen Bereich betragen diese 4,4 Prozent des letzten Grundgehalts nach einer Dienstzeit von 32 Jahren. Bei einer Führungskraft beläuft sich die Altersleistung nach 22 Jahren im Dienst auf 4,8 Prozent der letzten Grundvergütung.