Die Postbank hat im Zuge der Gebührenerhöhung im vergangenen Herbst eine massive Abwanderung von Bestandskunden verkraften müssen. Wie Recherchen des Branchen-Newsletters "Finanz-Szene.de" zeigen, verlor das Bonner Geldinstitut binnen zwölf Monaten rund zehn Prozent respektive überschlägig etwa 420.000 seiner angestammten Giro-Kunden netto ein. Nach eigenen Angaben  verfügte die Postbank Mitte 2016 noch über 5,25 Millionen Girokonten. Zwölf Monate später waren es dagegen nur noch "knapp fünf Millionen", wie dem jüngst veröffentlichten Halbjahresbericht zu entnehmen ist. (ps)