Die von der Regierung in Washington beschlossene Steuerreform hat die US-Großbank JP Morgan in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres mit 2,4 Milliarden Dollar belastet. Insgesamt brach der Gewinn im vierten Quartal 2017 um 37 Prozent auf 4,23 Milliarden Dollar ein, wie das Institut mitteilte.

Trotz dieses Ergebnisses zeigt man sich bei JP Morgan rundum zufrieden. Grund dafür ist der Ausblick für 2018. Ersten Schätzungen zufolge wird die Bank wegen der Reform rund vier Milliarden Dollar weniger Steuern zahlen müssen. Laut JP-Morgan-Chef Jamie Dimon sollen davon nicht nur die Mitarbeiter profitieren, sondern auch die Kunden und Kommunen – Banken müssten schließlich auch Gutes tun. Genaueres wolle man in den kommenden Wochen vorstellen. Für Dimon jedenfalls ist die Steuerreform ein "eindeutig positives Ereignis", von der am Ende alle Amerikaner profitieren würden. (mb)