Die EU-Finanzminister haben eine "schwarze Liste" erstellt, auf der 17 Staaten und Gebiete außerhalb der Europäischen Union als Steueroasen angeprangert werden. Dabei handelt es sich um: Bahrain, Barbados, Grenada, Guam, Macau, die Marschall-Inseln, die Mongolei, Namibia, Palau, Panama, Samoa, Amerikanisch-Samoa, St. Lucia, Südkorea, Trinidad und Tobago, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Weitere 47 Länder und Gebiete, darunter die Schweiz, Liechtenstein, die Kanalinseln und die Türkei, sind auf einer Art grauen Liste. Sie gelten zwar ebenfalls als "nicht kooperativ", weil sie Steuerregime für Firmen oder Offshore-Konstruktionen fördern, haben allerdings zugesagt, die Probleme binnen eines Jahres (Entwicklungsländer binnen zwei Jahren) zu lösen.