Die Anleihenkäufe in Billionenhöhe und ein starker US-Dollar bringen der Europäischen Zentralbank (EZB) deutlich mehr Gewinn. Der Überschuss stieg 2016 um etwa zehn Prozent auf 1,19 Milliarden Euro, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Mitteilung der Zentralbank berichtet. Die Zinserträge aus den seit März 2015 laufenden Anleihenkäufen stiegen deutlich, ältere Wertpapier-Programme warfen hingegen weniger ab. Der Kursanstieg des Dollar bescherte höhere Zinserträge aus Währungsreserven. Die EZB schüttet ihren Gewinn nach dem Kapitalschlüssel an die nationalen Notenbanken aus. Die Deutsche Bundesbank erhält etwa ein Viertel des Überschusses.