Ohne Internet geht eigentlich nichts mehr im modernen Geldmanagement. Ein digitaler Vermögensverwalter sollte vor allem ein umfassendes Online-Portfoliomanagement anbieten, zeigt eine Studie der Vermögensverwaltung Donner & Reuschel. 79 Prozent der institutionellen Investoren und 63 Prozent der vermögenden Privatkunden geben demnach das Online-Portfoliomanagement mit Portfolio-Übersichten, Portfolio-Analysen und einem Download-Center für Berichte als wichtigstes Kriterium zur Nutzung einer digitalen Vermögensverwaltung an. "Die Studie gibt konkrete Hinweise bezüglich der Anforderungen an digitale Produkte und Services, um deren Akzeptanz sowie Nutzung zu erhöhen", sagt Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel.

Grundsätzlich haben institutionelle Investoren sehr ähnnliche Anforderungen an eine digitale Vermögensverwaltung wie vermögende Privatkunden. So ist für beide Gruppen auch die Online-Kundenberatung wichtig, die an zweiter Stelle genannt wird. Bei den privaten Investoren bejahen 44 Prozent die Relevanz von Live-Meetings oder Chats mit dem Kundenberater, bei den institutionellen Investoren sind es sogar 51 Prozent. 

Social Media hat kaum Priorität
Während für vermögende Privatkunden die Bereitstellung einer App an dritter Stelle steht (39 Prozent), ist bei Institutionellen Investoren der Zugang zu exklusiven Informationen – etwa der Zugriff auf Finanzportale und Marktdaten – entscheidend. 53 Prozent bewerten diesen Service als wichtig bis sehr wichtig. Bei privaten Investoren sind es nur 18 Prozent. Geringe Priorität sollte die Entwicklung von Social-Media-Angeboten haben, so Donner & Reuschel. Lediglich zehn Prozent der vermögenden Privatkunden legten Wert auf Social Communities zum Austausch von Investmentansätzen und Erfahrungen. (fp)