Der Anteil der Abbaueinheiten der vom Staat aufgefangenen Krisenbanken Hypo Alpe Adria, Kommunalkredit und ÖVAG – Heta, KA Finanz und Immigon – am Maastricht-Schuldenstand beträgt 28 Milliarden Euro, wie "Der Standard" über die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage an Finanzminister Hans Jörg Schelling berichtet. Dabei entfallen auf die Heta 15,1 Milliarden Euro (4,4 % des BIP) auf die KA Finanz 10,6 Milliarden Euro (3,1 % des BIP) und auf die Immigon 2,3 Milliarden Euro (0,7 % des BIP).

Laut Schelling wurden die Schulden der Abbaueinheiten rückwirkend zum Zeitpunkt ihrer Gründung dem Staat zugerechnet. Bei der KA Finanz waren das im Jahr 2009 16,2 Milliarden Euro (5,7 % des BIP), bei der Heta 2014 13,8 Milliarden (4,2 % des BIP) und bei der Immigon 2015 2,3 Milliarden (0,7 % des BIP) – in Summe mehr als 32 Milliarden Euro. Nachdem die Banken fertig abgewickelt worden sind, soll der Anteil der Abbaueinheiten am Schuldenstand auf null sinken. (mb)