Die Deutsche Bank rollt ihrer Vermögenverwaltungstochter DWS den Börsenteppich gerüchtehalber nun doch früher aus als gedacht. Nach mehrmaligen Verschiebungen wegen organisatorischer Verzögerungen war man zuletzt von einem Termin im Jahresverlauf 2018 ausgegangen.

Insidern zufolge soll der Startschuss für das Teil-IPO bereits in der nächsten Woche fallen. Die offizielle Ankündigung der Emission – die Voraussetzung für Gespräche mit potenziellen Großanlegern und damit die Bestimmung des möglichen Emissonspreises ist –  solle am kommenden Montag, den 26. Februar, veröffentlicht werden, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Knapp vier Wochen später – also rechnerisch noch vor Ostern – könnte die DWS dann, begleitet von der Deutschen Bank als Konsortialführerin, bereits an der Frankfurter Börse gelistet sein. Die Deutsche Bank selbst will 25 Prozent ihrer Anteile an der DWS abgeben und hofft, damit zwischen 1,5 bis zwei Milliarden Euro einnehmen zu können. Eine Kapitalerhöhung sei nicht geplant, hieß es. Der DWS fließt damit kein frisches Geld zu. (ps)