Der französische Versicherungskonzern Axa soll derzeit verschiedene Optionen für die Zukunft seiner Fondstochter Axa Investment Managers (Axa IM) erwägen. Diese schließen ein Joint Venture oder eine Fusion mit einem anderen Vermögensverwalter ein. Ein potentieller Partner hierfür sei der ebenfalls französische Finanzkonzern Natixis, wie Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtet.

Jeder Schritt in diese Richtung könnte aber auch eine Vorstufe zur Börsennotierung oder zum Teilverkauf sein. Und schließlich sei es weiterhin möglich, dass alles beim Alten bleibt, so Bloomberg. Axa wie auch Natixis kommentieren die Meldung der Nachrichtenagentur nícht.

Die Meldung kommt, nachdem zuletzt eine Reihe von Asset Managern fusionierten. So taten sich im Oktober 2016 Janus Capital und Henderson Global zu Janus Henderson zusammen. Im April wurde bekannt, dass der schottische Finanzkonzern Standard Life das ebenfalls schottische Haus Aberdeen Asset Management übernimmt. Und im Sommer schloss der französische Fondsriese Amundi den Kauf der ehemaligen Unicredit-Fondstochter Pioneer Investments ab. (jb)