Die Schweizer Fondsboutique Fisch Asset Management (Fisch AM) hat im vergangenen Jahr 520 Millionen Euro an Mittelzuflüssen verbuchen können. Das verwaltete Vermögen kletterte auf 8,9 Milliarden Euro. Insbesondere die Fonds auf Unternehmensanleihen konnten neues Kundengeld anlocken. Aber auch im Bereich der Multi-Asset-Strategien habe das Haus Mandate gewinnen können, heißt es in einer Mitteilung.

Zu Jahresbeginn übernahmen Juerg Sturzenegger und Philipp Good als Doppelspitze die Leitung des Anbieters (FONDS professionell ONLINE berichtete). Die Züricher Boutique war 1994 von den beiden Brüdern Kurt und Pius Fisch gegründet worden. Die beiden hatten sich zunächst auf den Bereich der Wandelanleihen sowie japanische Aktien konzentriert. Vor zehn Jahren legte das Haus auch Fonds auf Unternehmensanleihen auf und erweiterte zuletzt das Sortiment um Multi-Asset-Strategien. Bei der Anlage-Auswahl stützen sich die Manager auf die Analysen der Ratingtochter Independent Credit View.

Die Bondspezialisten hoffen 2017 auf weitere Mittelzuflüsse. "In einem Umfeld mit steigenden Zinsen und Aktienkursen, aber begleitet von höherer Volatilität, könnten unsere Wandelanleihe-Strategien wieder die Aufmerksamkeit der langfristig orientierten Anleger auf sich ziehen", sagt Co-Chef Good. (ert)