Viele Marktteilnehmer waren skeptisch, als Ernst Huber Anfang April die neue Direktbank Dadat präsentierte. Vier Monate später zeigt sich der Dadat-Chef nun zufrieden und erklärt: "Die aktuelle Kundenzahl liegt bereits deutlich im vierstelligen Bereich, und täglich kommen bis zu 30 neue Giro-Kunden, Sparer, Anleger und Trader dazu."

Auch im B2B-Bereich läuft es bei der Tochter der Grawe Bankengruppe laut Huber nach Plan, so konnte man bereits Kooperationsvereinbarungen mit neun Vermögensverwaltern und WPDLU abschließen. "Für uns war von vorherein klar, dass im B2B-Bereich um die 20 Gesellschaften für uns interessant sind, nun haben wir bereits Vereinbarungen mit fast der Hälfte, mit dieser Entwicklung sind wir durchaus zufrieden. Unser Ziel ist es, weiterhin einen Großteil des Neukundengeschäfts zu bekommen, da sind wir am richtigen Weg."

"1-Click-Trading" im B2C-Geschäft 
Im B2C-Bereich präsentierte Huber derzeit mit "1-Click-Trading" eine rasche und leicht verständliche Wertpapierabwicklung. "Einfacher geht das Handeln mit Wertpapierhandel fast nicht mehr", ist Huber überzeugt: “Mit unserem neuen 1-Click-Trading haben Anleger nach Eingabe des gewünschten Wertpapiers sofort eine leicht verständliche, vorausgefüllte Handelsmaske zur Verfügung, die nach Belieben jederzeit an das Anlageverhalten angepasst werden kann. In den Voreinstellungen werden individuelle Parameter wie Kaufpreis oder Stückzahl einfach und schnell als Vorlage gespeichert. Alle notwendigen Informationen finden sich direkt in der Ordermaske."

Tradingaktion
Interessenten lockt die Bank derzeit zusätzlich mit einer Tradingaktion für Neukunden. Anleger, die ein neues Depot bei der Bank eröffnen, erhalten einen Startbonus von 50 Euro – vorausgesetzt, der Depotwert beträgt mindestens 5.000 Euro oder der Kunde führt mindestens fünf Kauf-/Verkaufstransaktionen innerhalb von drei Monaten ab Depoteröffnung durch.

Weiters gilt für die ersten sechs Monate nach Depoteröffnung: Keine Gebühren für Orders im außerbörslichen Handel mit Premiumpartnern bis zu einer Höhe von 50.000 Euro, und für sonstige börsliche oder außerbörsliche Käufe/Verkäufe eine Gebühr von nur 3,95 Euro pro Transaktion bis zu einem Volumen von 25.000 Euro pro Order zuzüglich der Fremdspesen. Zusätzlich verrechnet die Bank keine Depotgebühren bis Ende 2018. (gp)