Hersteller und Händler von Feuerwaffen, in deren Firmenanteile und Anleihen Blackrock investiert, sollen der Waffensicherheit und der Transparenz beim Verkauf künftig deutlich mehr Beachtung schenken, berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf eine Mitteilung des US-Investmentriesen auf seiner Webseite.

Zudem sei die Neuauflage von Fonds mit bestimmten Kriterien geplant, zu denen Hersteller und Händler von Feuerwaffen bei Nichterfüllung dieser Kriterien keinen Zugang haben sollen. Die Tragödie in Florida habe den schrecklichen Tribut verdeutlicht, den Waffengewalt in den USA fordere, heißt es in der Mitteilung. Nun müssten öffentliche und private Institutionen darauf reagieren.

Laut eigenen Angaben hat Blackrock in den letzten zwei Wochen seine Kunden kontaktiert und sie über ihre finanziellen Engagements im Bereich der nichtmilitärischen Waffenindustrie aufgeklärt – und ihnen dabei auch Alternativen aufgezeigt. Morningstar berichtet, das US-Investmenthaus mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von mehr als sechs Billionen US-Dollar sei im Verbund mit seiner ETF-Tochter iShares unter anderem Großaktionär bei den drei größten US-Herstellern von Handfeuerwaffen: Sturm Ruger, American Outdoor Products und Vista Outdoor. (mb/ps)