Die 2014 gegründete Handelsplattform für digitale Währungen, Bitpanda, blickt auf sein Spitzenjahr zurück und schätzt zugleich, dass das Handelsvolumen heuer erneut Rekorde erreicht. Im Jahr 2017 verzeichnete Bitpanda einen Umsatz von über 600 Millionen Euro. 2018 wird das Volumen "definitiv" die Milliarde erreichen, wie co-Gründer und co-CEO Eric Demuth zu FONDS professionell ONLINE sagte. Eher erwartet er "zwei Milliarden oder mehr", so Demuth.

Das Unternehmen hat heuer laufend neue Mitarbeiter eingestellt. Derzeit sind es 40, bis Ende des Jahres sollen es 100 werden. Ein neues Headquarter in Wien sei in Planung, in das man im Sommer einziehen will, sagt Demuth. Außerdem bekommt Bitpanda im Jänner einen Unternehmensstandort in London dazu.

"Wir steuern weiterhin alles von Österreich aus. In London wird es nur eine kleine Repräsentanz geben, weil das ein wichtiger Markt für uns ist", so Demuth. Die Londoner Vertretung werde auch im Hinblick auf den Brexit eingerichtet. Man erwarte zwar keine großen Probleme durch den Ausstieg der Briten aus der EU, aber man sei mit einem Büro in London besser für alle Fälle gewappnet.

Bitpanda wurde von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer 2014 in Wien gegründet und zählt nach Eigenangaben über 600.000 Nutzer. (eml)