Renaissance AM ernennt Barbara Rupf Bee zur Chefin

Barbara Rupf Bee
Renaissance Asset Managers (RAM), ein spezialisierter Vermögensverwalter mit Schwerpunkt in den europäischen Schwellenländern, Russland und Afrika, hat Barbara Rupf Bee zum neuen Chief Executive Officer (CEO) ernannt. Rupf Bee legt die Strategie von RAM in den Schwellenländern fest. Dabei zeichnet sie für 30 Anlageexperten sowie ein verwaltetes Vermögen von 2,8 Milliarden US-Dollar verantwortlich. RAM hat außerdem bekanntgegeben, dass Plamen Monovski neben seinen bisherigen Aufgaben als Chief Investment Officer (CIO) künftig auch die Funktion als President des Vermögensverwalters übernimmt.
Barbara Rupf Bee kommt von HSBC Global Asset Management zu RAM. Dort war sie seit November 2007 als Global Head of Institutional Sales in leitender Funktion tätig. Zuvor bekleidete sie unter anderem das Amt des CEO von HSBC Alternative Investments Ltd., London, und betreute von 2005 bis 2007 als Beraterin den Bereich Hedgefonds sowie die Portfolios institutioneller Kunden. Von 2003 bis 2007 arbeitete sie zudem als Global Head of Alternative Business Development & Sales für die HSBC Private Bank. Darüber hinaus besetzte Barbara Rupf Bee verantwortungsvolle Positionen bei diesen Instituten: Union Bancaire Privée (Zürich), Julius Bär Gruppe, creInvest AG, J.P. Morgan (Division International Private Banking).
Plamen Monovski kam im Januar 2010 zu RAM. Zuvor war er Teil des Fondsmanagement-Teams, das für den BlackRock Emerging Europe Fund verantwortlich zeichnete – einen Spezialfonds mit einem Volumen von neun Milliarden Dollar, ausgezeichnet in 26 Ländern und versehen mit dem Top-Rating AAA von Standard & Poor’s. Später stieß Monovski zum BlackRock-Team für globale Schwellenländer, das zahlreiche Portfolios von globalen Blue-Chip-Unternehmen verwaltet.
Die angekündigten Neubesetzungen unterstreichen die weitere Expansion der Strukturen in den Leitungsfunktionen sowie beim Fondsmanagement. RAM hat erst kürzlich drei europäische Schwellenländer-Fonds von der Investmentboutique Griffin Capital Management übernommen (Fonds professionell berichtete). Im Zuge dessen stießen auch vier Fondsmanager zum Team von RAM dazu. Durch diese Transaktion erhöht sich das verwaltete Vermögen auf über 2,8 Milliarden Dollar. (ir)
Renaissance Asset Managers wurde 2003 gegründet und ist der Investmentmanagement-Bereich der Renaissance Group, einer Investmentbank für Schwellenländer.
Quelle:FONDS professionellAktuelle News
- 24.05. | 2012
- Fondspolizzen: Neugeschäft auf tiefstem Stand seit 2005
- Immofinanz startet erstes Entwicklungsprojekt in Deutschland
- VSP AG legt vermögensverwaltenden Mischfonds auf
- Edmond de Rothschild: Anlagechancen durch Entwicklungsunterschiede in Osteuropa
- Lipper: Europäische Fondsindustrie weiter in Konsolidierungsphase
- EHL vermarktet Wiens größtes innerstädtisches Wohnbauprojekt
- Arifin: Erweiterung der Geschäftsführung
- Bankhaus Spängler: Geschäftsjahr 2011 lief zufriedenstellend
- Startschuss für die Ausbildung der ersten Wertpapiervermittler
- Pictet AM lanciert neuen Schwellenländer-Fonds
- Renaissance AM erweitert Portfolio für deutschsprachigen Markt
- Wiener Privatbank: Ergebniseinbußen im ersten Quartal
- Blue Vest verliert erneut Klage über Vermittlungsprovision
- Silicon Valley: Trend zu mehr Dividende hält an
- FMA: Emissionstätigkeit am österreichischen Markt gedämpft
- 23.05. | 2012
- El-Erian fordert schnelle Strategie für "Griechenland-Exit"
- LBBW: Aufwärtstrend bei Gold nachhaltig gebrochen
- Axa IM: "Austritt Griechenlands könnte 300 Milliarden Euro kosten"
- Studie: Wertpapiere bleiben für Österreicher unattraktiv
- Delcredere: Spaniens Kampf gegen Windmühlen


Kommentar verfassen