Prominente Verstärkung: Weder di Mauro geht zur UBS

Weder di Mauro
Zwei Frauen will der Verwaltungsrat der Schweizer Großbank UBS an der ordentlichen Generalversammlung am 3. Mai als neue Mitglieder des Gremiums vorschlagen: Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro, seit 2004 Mitglied des Sachverständigenrates für die Begutachtung der Wirtschaftlichen Entwicklung, und Isabelle Romy, Partnerin in der international tätigen Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey.
Um „auch nur den Anschein eines Konfliktes mit der Aufgabe im Sachverständigenrat zu vermeiden“, wird Weder di Mauro für eine nochmalige Wiederberufung in den Rat der fünf Wirtschaftsweisen nicht mehr zur Verfügung stehen. Weder di Mauro ist seit 2001 Professorin für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und Internationale Makroökonomie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Zwischen 1994 und 1997 war sie Ökonomin für die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington und seit 2010 Mitglied im europäischen Beratungsausschuss des IWF.
Isabelle Romy ist spezialisiert auf internationale Prozessführung und Schiedsgerichtsbarkeit. Daneben ist Romy seit 1996 assoziierte Professorin an der Universität Fribourg und an der Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) und war von 2003 bis 2008 nebenamtliche Richterin am Schweizerischen Bundesgericht. Seit 2002 ist sie Mitglied der Sanktionskommission der Six Swiss Exchange und deren Vizepräsidentin seit 2008.
Bruno Gehrig wird, so wie UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat der UBS stehen. Axel Weber soll, seine Wahl in den Verwaltungsrat vorausgesetzt, das Präsidentenamt übernehmen. (cf)
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