HSBC Global AM: Konjunktur in Asien schwächt sich ab
Die Finanzmarktexperten von HSBC Global Asset Management (Hong Kong) Limited, Teil der HSBC-Gruppe, erwarten, dass sich die Konjunktur in Asien im ersten Quartal abschwächen wird. Zudem dürften die Gewinnprognosen gesenkt werden, wenn auch in vermindertem Maße.
Die Liquiditätsspritze für das europäische Bankensystem habe zwar die Furcht vor einem katastrophalen Zusammenbruch gemindert. „Allerdings dürften die strukturellen Reformen, vor denen die Randländer der Europäischen Union stehen, die Eurozone in die Rezession treiben. Zudem ist das Wachstum der US-Wirtschaft weiter verhalten“, wie Francis Chung, Produktspezialist Asien / Aktien Asien-Pazifik bei HSBC Global Asset Management anmerkt.
Der HSBC-Experte blickt auf die wichtigsten asiatischen Märkte China, Hongkong, Indien, Südkorea und Thailand und betont, dass asiatische Aktien für einen mittelfristig orientierten Investor, der Kursschwankungen aushalten kann, weiterhin verlockende Aussichten bieten. Aus historischer Sicht und im Vergleich zu anderen Regionen würden die Bewertungen attraktiv bleiben, was auf die gute Verfassung der Staatsfinanzen, Unternehmen und Haushalte zurückzuführen sei. „Die asiatischen Regierungen verfügen über genügend Spielraum, um die Konjunktur bis in die zweite Jahreshälfte hinein anzukurbeln. Diese Politik könnte den Aktienmärkten 2012 durchaus Rückenwind geben“, so Chung.
Die Märkte haben im Januar zyklische Sektoren bevorzugt. Aber auch jetzt sind noch viele Grundstoff- und Energietitel trotz attraktiver Profitabilität unterbewertet. Die HSBC-Experten behalten dabei ihre Übergewichtung in diesen beiden Bereichen sowie im Nichtbasiskonsumsektor bei. Wir sind untergewichtet bei Basiskonsumwerten und Versorgertiteln. Auf geografischer Basis bleiben sie bei der bedeutenden Übergewichtung Chinas. Die Volksrepublik ist auch nach dem starken Berichtsmonat weiter fundamental attraktiv. In Hongkong und Taiwan sind die HSBC-Experten untergewichtet. (ir)
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Anhang:
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