21.02. | 2012

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AXA IM-Studie: Österreichs Fondsanleger setzen auf Europa

Karin Kleinemas, AXA IM

Karin Kleinemas, AXA IM

Eine bevölkerungsrepräsentative Studie von AXA Investment Managers kommt zu dem Ergebnis, dass sich österreichische Fondsbesitzer bei ihrer Anlageentscheidung auf den europäischen Markt konzentrieren. 64 Prozent der Befragten sind in Europa investiert, in den Industrienationen weltweit sind es 24 Prozent. Während im Vorjahr noch jeder fünfte Befragte in Schwellenländern investiert war, ist es in diesem Jahr nur jeder zehnte. "Das Investitionsverhalten bestätigt einmal mehr die sicherheitsorientierte Mentalität der Österreicher. In Anbetracht der Eurokrise und des damit verbundenen Misstrauens bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Tendenz auch im nächsten Jahr anhält", meint Karin Kleinemas, die für Nordeuropa zuständige Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers.

Nachfrage nach sicherheitsorientierten Fondsarten steigt
Das Bild des österreichischen Fondsbesitzers konkretisiert sich bei genauerer Betrachtung: 43 Prozent setzen in erster Linie auf Aktienfonds. Seit Jahresbeginn investieren aber immer mehr auch in sicherheitsorientierte Fondsarten. 31 Prozent der Fondsanleger haben Vermögen in Rentenfonds und 17 Prozent in Geldmarktfonds angelegt – das sind jeweils neun Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Doch auch die Nachfrage nach Fremdwährungsfonds ist gestiegen. Zwölf Prozent der Fondsbesitzer besitzen inzwischen Anteile an Fremdwährungsfonds – im letzen Jahr waren es noch vier Prozent. Unterschiede zeigen sich bei der Anlage in Immobilien: Während 29 Prozent der 18- bis 39-Jährigen in Immobilien investiert sind, sind es in der älteren Generation (60plus) nur knapp acht Prozent.

"Fondsbesitzquote stabil, aber kein Grund zur Freude"
Wie auch in den beiden Vorjahren besitzen nur 17 Prozent der Österreicher Anteile an Investmentfonds. Während sich Frauen, Geringverdiener und die ältere Generation zunehmend aus Fonds zurückziehen, ist der typische österreichische Fondsbesitzer männlich, nutzt das Internet und hat ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.501 und 3.000 Euro. "Zwar ist die Fondsbesitzquote stabil, das ist jedoch kein Grund zur Freude. Anders als in
Amerika, wo die große Mehrzahl Fondsanteile hält, haben wir noch einen weiten Weg vor uns, die Österreicher von der Anlageklasse Investmentfonds zu überzeugen", so Kleinemas abschließend zu den Studienergebnissen. (mb)

Quelle:FONDS professionell

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