VSP AG legt vermögensverwaltenden Mischfonds auf
Die VSP AG legt mit dem VSP Sachwertfonds ihren ersten vermögensverwaltenden Mischfonds auf. Der Fonds sticht durch einen eigens dafür entwickelten dualen Investmentprozess hervor, der sich aus einer funktionellen Allokation und einer Anlageklassen Fondsallokation zusammensetzt. Privatanleger erhalten damit Zugang zu institutionellen Anlagestrategien. "Wir verfolgen eine ganzheitliche Portfoliostrategie über mehrere Assetklassen hinweg. Unser Ziel ist es, mit dem VSP Sachwertfonds eine Überrendite im Vergleich zu klassischen Mischmandaten bei gleichzeitig unterdurchschnittlicher Schwankungsbreite zu erreichen", erläutert Hannes Zipfel, Chefökonom und Vorstand der VSP AG.
Für Zipfel greift die klassische Wertpapiervermögensverwaltung mittels Aktien und Staatsanleihen in diesen Zeiten zu kurz: "Hohe Staatsverschuldung, niedrige Zinsen und ein verzerrter Konjunkturzyklus erfordern neue und innovative Anlagekonzepte." Mit dem VSP Sachwertfonds (ISIN LU0748867107) strebt das Fondsmanagement eine vielfältige Grundstruktur des Portfolios an und bezieht neben klassischen Anlagen wie Aktien auch Wandelanleihen, Rohstoffe, Immobilien und Edelmetalle mit ein. „Damit erreichen wir eine breite Risikostreuung – sowohl hinsichtlich der Vermögensklassen als auch geografisch – und sichern uns gegen systemische und marktbezogene Risiken ab. Mit unserem UCITS(IV)-konformen Fonds verfolgen wir einen Absolute Return Ansatz und wollen eine stabile, positive Rendite nach Inflation erzielen", erläutert der VSP-Chefökonom.
Zweigliedriger Investmentprozess
Der Titelauswahl für den Fonds geht ein umfangreicher Analyse- und Allokationsprozess voraus. Im ersten Schritt erstellt die VSP AG ein eigenes, unabhängiges makroökonomisches "Weltbild". Darauf aufbauend unterzieht das Fondsmanagement das Portfolio einer funktionellen Allokation – einer Unterteilung in verschiedene Aufgaben. So dient zum Beispiel ein Teil der Anlagen dem Inflations- und Krisenschutz oder der Portfolioabsicherung (siehe Grafik links).
Auf die funktionelle Allokation folgt über quantitative Filterkriterien wie die Wertentwicklung oder die Sharpe Ratio die Auswahl geeigneter Zielinvestments, die dann in der Anlageklassen Fondsallokation (Grafik rechts) mündet. Dabei wird vollständig auf Staatsanleihen verzichtet. Denn die Zinskupons sicherer Obligationen, wie beispielsweise deutsche Staatsanleihen, sind derzeit sehr teuer und reagieren gering auf Kurseinbrüche. Dadurch fangen sie die Risiken an den Märkten nur noch in geringem Maße auf. Um das Portfolio abzusichern, investiert das Fondsmanagement unter anderem in den erwarteten Verlauf der Volatilitätsindizes. Mit Instrumenten wie Exchange Traded Funds können so aus deren Veränderungen – in beide Richtungen – Erträge erzielt werden.
Die finale Entscheidung über die einzelnen Investmenttitel trifft der Anlageausschuss. Das aktive Fondsmanagement unterliegt keinerlei Quoten- oder Benchmarkzwängen und kann jederzeit flexibel – je nach Marktlage – eher offensiv oder eher defensiv handeln.
Privater Vermögensaufbau zu institutionellen Bedingungen
Für Privatanleger mit eher geringen Investitionsbeträgen war der Zugang zu Anlagestrategien aus dem institutionellen Bereich bisher kaum möglich. Mit dem VSP Sachwertfonds erhalten Anleger nun auch die Konditionen eines institutionellen Investors: ein globales Investment ohne hohe Transaktions- und Absicherungskosten. "Anleger haben mit dem VSP Sachwertfonds bereits ab einer Mindestanlagesumme von 1.000 Euro die Möglichkeit, die Vorteile institutioneller Anlageinstrumente für den Aufbau ihres privaten Vermögens einzusetzen", so Zipfel abschließend. (mb)
Der VSP Sachwertfonds auf einen Blick
| WKN | A1JUAN |
| ISIN | LU0748861707 (Anteilsklasse R) |
| Fondstyp | vermögensverwaltender Mischfonds |
| Beginn der Zeichnungsperiode | 16.04.2012 |
| Anlageberatervergütung p.a. | 0,90% |
| Ausgabeaufschlag | bis zu 5,00 % |
| Fondswährung | Euro |
| Fondsmanagement | Hannes Zipfel, Thomas Hellener |
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